Mein Weg als Fotografin
- Sarah Stockenberger
- 6. März
- 4 Min. Lesezeit
Was 2025 mich gelehrt hat & warum ich mich so sehr auf 2026 freue

Wenn ich an 2025 zurückdenke, dann kommen mir sofort drei Worte in den Kopf:
Hochzeit, Dankbarkeit und Ehrlichkeit.
Dieses Jahr war intensiv, emotional, manchmal auch herausfordernd – aber genau das hat es so besonders gemacht. Es war kein Jahr „nebenbei“, sondern eines, das mich gefordert, geprägt und unglaublich wachsen lassen hat.
2025 war das Jahr, in dem ich mit Hochzeiten begonnen habe. Und ganz ehrlich: Am Anfang war das eine riesige Nummer für mich. So viel mehr Bilder, so viel längere Shootingzeiten, so viele Emotionen in so kurzer Zeit – und alles passiert gleichzeitig. Jeder Blick, jede Berührung, jedes Lachen, jede Träne ist wichtig und verdient es, festgehalten zu werden. Und irgendwann, mitten in diesem ganzen Trubel, kam dieser Gedanke, der mir bis heute Gänsehaut macht:
„OMG, ich kann das. Ich hab’s geschafft. Und ich liebe es.“
Der Moment, in dem alles Sinn gemacht hat
Besonders bei meiner letzten Hochzeit 2025 habe ich das ganz intensiv gespürt. Diese tiefe Dankbarkeit, dieses warme Gefühl im Bauch, genau da zu sein, wo ich hingehöre. Ich durfte Teil eines so wichtigen Tages sein, durfte Emotionen begleiten und festhalten – und fremde Menschen haben mir dafür ihr volles Vertrauen geschenkt. Das ist alles andere als selbstverständlich, und genau das macht mich unglaublich demütig.
In diesem Moment war mir klar: Das hier ist nicht einfach nur ein Job. Das ist etwas, das ich wirklich von Herzen liebe und das ich mir aus meinem Leben nicht mehr wegdenken kann.
Ich will mehr als „nur“ Bilder machen
2025 hat mir auch sehr deutlich gezeigt, dass ich mehr will als „nur“ Fotos zu machen. Ich möchte Geschichten erzählen, Gefühle transportieren und Erinnerungen schaffen, die man nicht nur sieht, sondern spürt. Bei jedem kleinen Highlight-Video habe ich gemerkt, wie sehr mich das Thema Videografie reizt. Nichts davon ist perfekt, ich lerne noch so viel, probiere aus und mache Fehler – aber dieses Gefühl beim Schneiden, beim Kombinieren von Bild, Musik und Emotion, das lässt mich einfach nicht los.
Ich weiß inzwischen ganz klar: Das ist ein Weg, den ich gehen möchte. Und 2026 werde ich genau diesen nächsten Schritt machen, mit den ersten TFP-Hochzeiten, bei denen ich bewusst auch filme und mich weiterentwickle.
Mein Stil – und warum Veränderung dazugehört
Mein Stil ist im Kern immer noch der gleiche: authentisch, ungestellt und ehrlich. Genau das macht meine Bilder aus.Aber trotzdem hat sich so viel verändert. Meine Farben haben sich entwickelt, mein Blick ist klarer geworden und mein Stil hat sich Stück für Stück ausgearbeitet. Ich traue mich inzwischen viel mehr, über meine eigenen Grenzen hinauszugehen und Dinge auszuprobieren, die vielleicht nicht „klassisch“ sind.
Ich liebe Vintage. Ich liebe das Cinematische. Und genau dahin möchte ich immer mehr. Auch mein Stil 2026 wird sich wieder verändern – und das ist für mich etwas unglaublich Schönes, weil es zeigt, dass ich wachse und meinen eigenen Weg finde.
Mut, Nähe und echte Verbindung
Eine Sache hätte ich mich früher niemals getraut: Gäste auf Hochzeiten einfach anzusprechen, sie mitzunehmen, sie locker zum Mitmachen zu animieren. Heute mache ich das ganz selbstverständlich, weil ich gemerkt habe, dass genau daraus die ehrlichsten und schönsten Bilder entstehen.
Emotional waren für mich 2025 vor allem die Hochzeiten – wirklich jede einzelne. Aber auch die Minis haben mich sehr überrascht, weil sie so unglaublich gut ankamen und ich so viel positives Feedback bekommen habe. Ein Satz ist mir dabei besonders im Herzen geblieben und begleitet mich bis heute:
„Ich danke dir, dass du uns so fotografiert hast, wie wir sind.“
Mehr braucht es eigentlich nicht.
Einfühlsamer, bewusster, näher
Ich habe 2025 gelernt, noch einfühlsamer zu sein. Ich kann mich heute viel besser in meine Paare und Familien hineinversetzen, ihre Nervosität spüren und ihre Angst vor der Kamera erkennen. Und genau da setze ich an – indem ich diese Angst nehme und ihnen das Gefühl gebe, einfach sie selbst sein zu dürfen. Daraus entstehen die Bilder, die sie wirklich verdienen. Nicht perfekt inszeniert, sondern echt.
Entspannter werden? Was ist das? 😄 Ich möchte genau so weitermachen wie bisher: herzlich, nah, mitfühlend – nur bewusster und mit noch mehr Gefühl für die Emotionen hinter den Momenten.
2026 – mehr von allem
Für 2026 wünsche ich mir vor allem eins: noch mehr Menschen, die mir zeigen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich wünsche mir Hochzeiten, bis ich umfalle – weil ich es liebe, weil es mich erfüllt und weil ich genau dafür losgegangen bin.
Ich möchte weiter lernen, mich weiterentwickeln, ausprobieren und wachsen. Noch stärkere Bilder, noch emotionalere Videos, noch mehr Tiefe. Denn als Fotografin lernt man nie aus – und ich stehe erst am Anfang von dem, was noch kommen darf.
2026 möchte ich meinen Standpunkt klarer machen, meinen Stil weiter finden und Bilder und Videos erschaffen, die Emotionen nicht nur zeigen, sondern wirklich fühlbar machen.

Warum ich meinen Job heute mehr liebe als je zuvor?
Weil ich gesehen habe, wie viele herzliche Menschen es da draußen gibt.
Weil mir so viele Paare und Familien ihr Vertrauen geschenkt haben.
Weil ich erlebt habe, was meine Bilder auslösen können.
Das ist mein Antrieb.
Mein Dank an alle, die mich bisher begleitet haben.
Und meine Einladung an alle, die es noch tun werden:
Traut euch.Ich freue mich unendlich auf alles, was kommt 🤍










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